Vril

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"Vril" taucht zum ersten mal in Bulwer Lyttons Roman "The Coming Race" auf.

"Edward (George) Bulwer-Lytton (* 25. Mai 1803 in London; † 18. Januar 1873 in Torquay) war einer der bedeutendsten Romandichter im 19. Jahrhundert in England. Bekannt ist Bulwer-Lytton besonders für sein Spätwerk "The Coming Race". In diesem beschreibt er eine unterirdisch lebende Gesellschaft, die eine geheime Kraft beherrscht.

Dieser Mythos lebte später in der (fiktiven) Vril-Gesellschaft fort und wurde nationalistisch bis rassistisch entfremdet. In Radioessays, mit der Übersetzung zweier Werke und durch die aufnehmende Verarbeitung in eigenen Prosawerken unterstrich Arno Schmidt in den letzten Jahren seines Schaffens die Bedeutung von Bulwer-Lytton."

Bulwer Lytton läßt in seinem Roman, seinen Protagonisten, einen amerikanischen Helden, im Inneren der Erde lebende Wesen begegnen, die er "Vril-Ya" nannte. Bulwer Lytton gehörte einem Geheimen Orden an, verfügte über tiefgründiges mystisches Wissen, so heißt es, doch weiß man nicht viel über die Quellen, aus denen er seine Informationen bezog.

Allerdings besteht eine Verbindung Bulwer Lyttons zum "Order of the Golden Dawn", der Muttergesellschaft des "Thule-Ordens".

Nun waren aber weder "Golden Dawn" noch die Nazis die ersten, die versuchten das Geheimnis der Kraft des Vril zu entschleiern. Diese Ehre gebührt Helena P. Blavatzky, die "The Coming Race" augenscheinlich gelesen hatte und sich davon beeinflussen ließ, was möglicherweise den Anstoß gab, das Buch zu schreiben, das sie sechs Jahre später unter dem Titel "Isis Unveiled" veröffentlichte. Schließlich stellt die Blavatzky fest, daß Bulwer Lytton die Kunstnamen seines Buches wahrscheinlich durch Zusammenziehen existierender Worte erschuf und zieht den durchaus nicht abwegigen Schluß, daß "Vril" von "viril" hergeleitet wurde.

Ihre Überzeugung von der Existenz des Vril kulminierte in ihrem zweiten Buch "The Secret Doctrine". Andere Untersuchungen zeigen auf, das "Vril" eigentlich ein alter indischer Begriff für die gewaltigen Energien, die einem bei Beherrschung des Aetherischen Körpers zur Verfügung stehen und die Lebenskraft im menschlichen Körper steuern. Es ist, wie Bulwer Lytton sagte "das große alldurchdringende Fluidum" das von den hinduistischen Mystikern "Kundalini" genannt wurde...

aus : http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8009

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