Tunnelsystem von Liverpool

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Joseph Williamson, ein 1769 geborener Engländer, hinterließ nach seinem Tode 1840 eines der merkwürdigsten von menschenhand erschaffenen Bauten. Seit er 1806 zusammen mit seiner Frau in die Manson Street in Liverpool gezogen war baute er mit Hilfe seiner bis dahin durch den Tabak-Handel gewonnen Reichtümer ein gigantisches Labyrinth von Tunneln unter der Stadt.

Die wahren Ausmaße und das wahre Alter der einzelnen Tunnel ist völlig unbekannt. Seit ihrer offiziellen Errichtung und dem Baustopp 1840 sind zahlreiche Gänge breits wieder eingestürzt, einige wurden für immer versperrt andere versiegelt. Dennoch ranken sich seit dieser Zeit die unheimlichsten Gerüchte um den Liverpooler Underground.

Zugänge zu diesem Tunnelsystem finden sich auch heute noch in zahlreichen Kellner ältere Gebäude in der Innenstadt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde einer dieser Keller als Ruheraum für obdachlose Kinder und Waisen genutzt. Eines der Kinder soll in diesem Zugang goldene Ringe und alte Münzen gefunden haben. Anhand von Geschichtsbüchern und der Münzen will man herausgefunden haben, dass dieser Teil des Tunnelsystems bereits im 17. Jahrhundert existierte - in ihm soll man einst die Schätze der Stadt vor den Truppen von Oliver Cromwell gesichert haben.

Im November 1970 stürzte ein Teil der Tunnel unter der Whitefield Road ein und hinterließ ein großes Loch, einige Häuser wurden dabei beschädigt. Wie tief die Tunnel gehen und was sie noch zu verbergen haben ist ein Rätsel: 4 Kinder sollen einst einen Teil des Labyrinths selbst erkundet haben. Ein einziges überlebte diese Tour und berichtet seltsames: seine 3 Freunde seien von kleinen Männern mit dicken Bärten getötet wurden. Ein weiteres Gerücht sagt, dass dieses Kind aus einer Gosse herausgezogen wurde - an seinem Bein zog noch kräftig eine kleine Hand, die aber los lies und verschwand als es das Tageslicht bemerkte. Dieses Wesen soll das Kind über tausende menschliche Knochen hinweg verfolgt haben.

Nach dem Bericht des Kindes schickte die Stadtverwaltung 2 Soldaten in die Tunnel. Sie fanden dort eine unterirdische Kirche, samt 3 großen, brennenden Kerzen und einem seltsam geformten Altar. Nach einer zweiten Inspektion fiel das Gewölbe zusammen und begrub die unterirdische Kirche.

Gebaut wurde ein Großteil des Systems von Joseph Williamson, der ab 1816 vor allem auf die Hilfe von aus dem Napoleonischen Krieg zurückkehrenden Soldaten zurück griff. Diese fanden nicht sofort einen Job und nahmen jede Gelegenheit an um Geld zu verdienen. Auch von diesen sind seltsame Geschichten über den Bauherrn überliefert worden. Z.B. soll dieser einmal einen bestimmten Stein (besonders geformt und besonderes Material angeblich) eines Gebäudes erst an eine Stelle und von dieser wieder weggeschaft haben sollen. Solche Eingriffe des Bauherrn waren vor allem nach dem Tod seiner Frau 1822 ziemlich normal - seitdem soll er sich mehr und mehr in seine Tunnel zurückgezogen haben. Einzig zu den üblichen Gottesdienstzeiten konnte man ihn ständig oberirdisch zu sehen bekommen.

Heute sind ein Teil der Tunnel eine touristische Attraktion von Liverpool. Nach 1840 fand sich auch ein weiterer "Fan" Williamsons, der auch einige Tunnel grub, jedoch nicht diese ungeheure Größe erreichte. Was jedoch beide mit diesen Tunneln bezweckten ist völlig unbekannt. Manche munkeln heute, dass es etwas mit der Hohlen Erde zu tun habe ...

Tunnel Inka

Links

http://www.williamsontunnels.com

http://www.csc.liv.ac.uk/~u9tsk/links.html

http://www.liverpoolcollege.org.uk/Mosaic/williams.htm

http://www.a-zoftourism.com/Misc-in-Liverpool-id50-p0.htm

http://thomasslemen.tripod.com/underground.html

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