Schatz der Templer

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Dies ist nur ein grober Entwurf

Einschätzung

Der Hoax, der bislang den größten Umsatz generiert hat, dürfte die Geschichte mit dem "Schatz der Templer" in der Burg von Gisors (Normandie) sein. Die Werke von Dan Brown, einschließlich des Films, und zahlreiche Epigonen gehen letzlich auf diesem Mythos zurück.

Es ist durchaus im Rahmen des Möglichen, daß der Journalist Gérard de Sède dies nur zum Ausgangspunkt einer Geschichte gemacht hat, mit der er seine monarchistische Familie ärgern wollte. Er hatte Zugang zu den genealogischen Daten des französischen Adels und wäre durchaus in der Lage gewesen, eine plausibel erscheinende Liste von Großmeistern der Prieuré de Sion zu generieren und durch die Postulierung eines Merowinger-Königs, der zu allem Überfluß von Jesus Christus abstammt, die etablierten Ansprüche französischer Royalisten zu erschüttern.

Der französiche Journalist Jean-Luc Chaumeil behauptet im Besitz von Briefen zu sein, in denen sich Gérard de Sède, Pierre Plantard und Philippe de Cherisey über die Planung eines großangelegten Betrugs abstimmen, wobei Philippe de Cherisey die als Dosiers secrets bekannt gewordenen Dokumente gefälscht hat. Letzteres hat er später zugegeben und die Fälschungen wurden in unabhängig davon einzelnen Fällen nachgewiesen.

Ortsbesichtigung 2010

Bei einer Reise nach Frankreich wurde 2010 der Traum wahr, den Ort besuchen zu können. Man erreicht Girsors bequem mit dem Vorortzug von Paris St. Lazare. Allerdings liegt der Bahnhof etwas außerhalb. Ein ausführlicher Bericht vom Besuch.

Wo ist Gisors zu finden

Die Burg von Gisors

Offizielle Website der Stadt Gisors , wo auf den Mythos eingegangen wird. Mehr Information speziell zum Mythos ist unter www.gisor.org zu finden. (Der Verantwortliche für diese Seite Jean-Patrick Pourtal - schreibt allerdings auch Bücher über Rennes-le-Château)

Viele authentische Fotos (Dioparama wählen) unter Château de Gisors bei einer Übersicht über alle möglichen Burgen und Schlösser in Frankreich.

Grundsätzliches im deutschen Wiki, ausführlicher in der, französischen Version.

Daten zur Gemeinde

Die Geschichte

Der Schacht von Lhomoy

Der Hintergrund stellt sich wie folgt dar: In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts war ein Mann namens Roger Lhomoy auf die Idee verfallen, daß die Templer einen Schatz in der Burg von Gisors versteckt hätten. Es gelang ihm ein Anstellung als Gärtner oder Kastellan zu bekommen und er konnte, wenn die Burg für die Besucher geschlossen war, auf eigene Faust Grabungen anstellen. Allerdings dürfte es 1944 kurz nach der Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung nicht viele Besucher gegeben haben. [1]

Er trieb einen 20 m tiefen Schacht in die Erde und behauptete am Ende eines horizontalen Ganges schließlich auf eine unterirdische Kapelle gestoßen zu sein. Dort würden 19 Sakophage und große Kisten liegen. Die Stadtverwaltung glaubte ihm die Geschichte nicht und es gelang auch nicht eine andere Person dazu zu bewegen in den wenig vertrauenserweckenden Schacht zu kriechen. Lhomoy wurde entlassen und der Schacht aus Sicherheitsgründen zugeschüttet.

Nachdem ihn auch noch seine Frau verlassen und die Kinder mitgenommen hatte, schlug sich Lhomoy als Gelegenheitsarbeiter durch. Auf der Suche nach einem Job kam er auf dem Bauernhof des Journalisten Gérard de Sède, wo er sich um die Schweine kümmerte. Nach und nach rückte er mit seiner Geschichte heraus und Gérard de Sède machte daraus zunächst einen Beitrag für eine Zeitschrift (Titel noch nicht bekannt). Mit Hilfe seiner Frau Sophie entstand das 1962 erschienene Sachbuch "Les templiers sont parmi nous", das in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

Skizze der Kapelle, auf die Lhomoy gestoßen sein will. Die Quelle ist möglicherweise der Zeitschriftenartikel, für den von einem Zeichner eine Skizze angefertigt wurde

Bemerkenswert ist, daß der Name Pierre Plantard zweimal auftaucht. Einmal wir er im Impressum als derjenige genannt, der für die Zeichnungen verantwortlich war. Dabei ist nicht klar, ob er sie geliefert oder im Auftrag von [Gérard de Sède] angefertigt hat. Weiter gibt es einen Anhang, in dem er als "hermetischer Archäologe" vorgestellt wird und dem 12 Fragen gestellt werden. Die Antworten sind, im Verhältnis zur klaren Sprache des eigentlichen Buches, teilweise konfus, scheinen aber zu Zeigen, daß Pierre Plantard ein nicht unerhebliches Wissen über französische Geschichte gehabt haben muß. Die in diesem Anhang abgebildete Zeichnung mit der Position der St. Katharinen Kapelle unter dem Bergfried von Gisors dürfte von der Hand von Pierre Plantard stammen.

Die Veröffentlichung des Buches von Gérard de Sède führte in Gisors zu einer Invasion von Schatzsuchern (Wünschelrutengängern, Medien) und anderen zweifelhaften Gestalten, so daß die Stadt das Gelände aus Sicherheitsgründen sperren mußte.

Es wird gesagt, daß sich 1964 schließlich der Kulturminister André Malraux aufgrund des öffentlichen Drucks gezwungen sah eine Pioniereinheit (genannt wird die 5ème génie militaire de Rouen) in um Hilfe zu bitten. Es wurde zwar nichts gefunden, aber es wurde das Gerücht verbreitet, Lastwagen des Militärs hätten die Burg nachts heimlich verlassen. Die Angaben über die eingesetze Einheit und die Daten des Einsatzes sind widersprüchlich. Es könnte auch sein, daß das "12eme Genie Regiment" vom 10. Februar bis 12. März 1964 im Einsatz war.

Gérard de Sède selbst hat in seinem Buch vorgeschlagen, daß sich staatliche Stellen, insbesondere der Kulturminister um die Klärung des Sachverhalts durch eine fachmännisch angelegte Grabung kümmern solle.

André Malraux, ein bekannter Schriftsteller, wird auch beschuldigt, daß er Dokumente über eine andere geheimnisvolle Geschichte verschwinden lassen hat. Unter dem Stichwort "Lazare [[2]] " soll nach Angaben einer Organisation mit dem Namen "Société Perillos" das Dorf Perillos [[3]] mit den geheimnisvollen Vorgängen des nahegelegenen Rennes-le-Château verbunden sein. Möglicherweise nur ein optisch ansprechend gestalteter Versuch, mit dem Touristen auf der Suche nach neuen Mysterien in die Region gelockt werden sollen. Es gibt auf den Websites in deutsch, englisch und französisch keine Angaben über die Verantwortlichen.

Nach einem Aufenthalt in Südfrankreich verwob er die Erzählungen von Roger Lhomoy mit der rätselhaften Geschichte von Rennes-le-Chateau, die als bekannt vorausgesetzt werden darf. Es handelte sich um eine Gemeinschaftsproduktion mit seiner Frau Sophie.

Es kam zu einer Verbindung von Gérard de Sède mit mit Pierre Plantard [4], der wiederum von Henry Lincoln und Richard Leigh für eine BBC-Fernsehproduktion als Quelle diente. Später ist es auch als Buch unter dem Titel "The Holy Blood and the Holy Grail" (deutscher Titel: "Der heilige Gral und seine Erben") erschienen und war am Ende der Ideenlieferant für das heutige Sakrileg-Geschäft, das Ströme von Touristen und Esoteriker in das abgelegene Dorf Rennes-le Chateau in der Nähe von Carcasonne bringt. Alle anderen Erklärungen über den plötzlichen Reichtum des Pfarrers treten dagegen in den Hintergrund.

Es muß angenommen werden, daß auch die Informationen in den verschiedenen Wikis teilweise unzutreffend sind und den Verlauf der Geschichte und die Verantwortlichkeiten der verschiedenen Personen nicht richtig wiedergeben.

Ergebnis der Untersuchungen

Es gibt ein Schreiben (Kopie Seite 1 [5] Seite 2 [6] ) an Claude Burkel aus Plessis-Trevise von der für die Basse-Normandie zuständigen Abteilung des Kultusministerium in Caen, in dem das Vorhandensein einer Kapelle bestritten wird. Falls der Betreffende die vorgeschlagenen Untersuchungen mit Ultraschall vornehmen wolle, könne er das tun, aber nur im Beisein des Unterzeichners Michel Boüard, der ihm damit ausdrücklich die Erlaubnis für die Untersuchung erteilt.

Es heißt das ein "Prof. Michel de Boüard" http://fr.wikipedia.org/wiki/Michel_de_Bo%C3%BCard schon 1961 Leiter einer Kommission zur Untersuchung alter Fresken in Gisors gewesen sei. Als Kämpfer der Resistance und Kommunist dürfte ihm die Aufdeckung der Wahrheit ein ernsthaftes Anliegen gewesen sein. Das Institut für Archäologie und Mittelalterkunde an der Universität von Caen trägt heute seinen Namen ( Centre de Recherches Archéologiques et Historiques Médiévales ).

Bei den Fresken könnte es sich um die Zeichnungen im Tour de Prisonnier gehandelt haben, über die Gérard de Sède später ein weiteres Buch (graffiti de gisors, ateliers d'halatte, 1976) veröffentlicht hat. Information dazu

Der damals gerade neu ins Amt gekommene Bürgermeister von Gisors, Marcel Larmanou, verweigert aber im Noveber 1971 die Erlaubnis. Auch 2003 heißt der Bürgermeister von Gisors immer noch Marcel Larmanou und ist Mitglied der PCF und kommunalpolitisch aktiv und hat eine (allerdings noch lückenhafte) Web-Site , da er auch Conseiller Général ist.

Le maire de Gisors depuis plusieurs dizaines d'années est Marcel Larmanou, membre du Parti Communiste Français. Bien que communiste, il semble faire l'unanimité au sein de la population gisorcienne. Cependant, depuis quelques années, la commune de Gisors connaît de graves difficultés financières, en raison de la générosité du maire à l'égard des plus défavorisés. Quelle

Beurteilung von Claude Burkel

Zu Claude Burkel heißt es Claude Burkel se passionne pour les ovni depuis plus de 30 ans. Il a beaucoup travaillé sur le terrain et il est l'auteur d'innombrables enquêtes auprès des témoins. Il a également longuement enquêté sur Gisors. Quelle: DES REPAS UFOLOGIQUES

Burkel gibt an, daß er 1961 mit Hilfe einer Wünschelrute ein Ufo in Bray/Seine entdeckt hat. Quelle

Er verbreitet in den folgenden Jahren allerlei Behauptungen in französisch über Ufos im Zusammenhang mit der bemannten Raumfahrt der USA. Komplette Liste: "OVNIS dans l'espace - les astronautes les ont vus, ils ont témoigné - chronologie des rencontres rapprochées de la conquête spatiale" article par Claude Burkel, magazine "http://www.topsecret.fr/indexfr.htm Top Secret", N.25, juin-juillet 2006].

Er scheint noch unter folgender Adresse erreichbar zu sein zamouret@aol.com

Angesichts der Fragwürdigkeit von Burkel scheint die Ablehnung nicht ganz ungerechtfertigt zu sein.

Die Templer in Gisors

Die Charakterisierung von Gisors als "Templerburg" ist eine Übertreibung. Die Templer waren ganze drei Jahre, von 1158 bis 1161 aus politischen Gründen auf der Burg. Man kennt sogar die Namen der 3 Tempelritter: Richard von Hastings, Toestes von Saint Omer und Robert von Pirou.

Ein anderer Templer, Jacques de Molay, wurde 1314 nach der Verhaftung aller Tempelritter in Frankreich in Gisors vermutlich bis zu seinem Prozeß eingesperrt, wobei er wenig Chancen gehabt haben dürfte einen Schatz zu verstecken. Der Schatz, andere sagen die Archive, der Templer seien noch vor der Verhaftungswelle aus Paris in Sicherheit gebracht worden. Gisors liegt an einer alten Römerstraße von Paris nach Rouen.

Gérard de Sède

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei scheint fehlend zu sein:
Die Veröffentlichung des Buches Les Templiers sont parvi nous hat eine Lawine ausgelöst.

Gérard de Sède ist eine schillernde Gestalt. Der Sproß eines französischen Adelsgeschlechts mit monarchistischen Tendenzen entwickelte sich zum Trotzkisten und kämpfte in der Resistance. Ein Interview mit seinem Sohn Arnaud aus dem Jahr 2005 erklärt einiges. (Die englische Fassung ist eine etwas eigenartige Übersetzung. Das Orginal vermutlich französisch, aber Quelle dubios.)

Eine gekürzte Fassung ist von Arnaud de Sède de Liéoux der Gazette de Rennes-le-Château zur Verfügung gestellt worden, wo auch Verweise auf die Veröffentlichungen von Gérard de Sède eingefügt wurden.

In [Wiki] heißt es daß Gérard de Sède und Pierre Plantard bei dem Notar Rouet in Gisors, rue de Vienne einen Vertrag über Ausgrabungsarbeiten unterschrieben hätten. Auf alle Fälle wird Plantard in dem Buch als Mitarbeiter genannt, der die Zeichnungen geliefert haben soll (angefertigt im Auftrag von de Séde oder Übergabe vorher vorhandender, aber eventuell auch gefälschter Zeichnungen?). Plantard soll über den Notar Jean Guillemet, dessen Söhne Patrick et Philippe in Paris zusammen mit Philippe de Cherisey studiert haben, Kontakt zu de Gérard de Sède bekommen haben und ihm seine merovingische Abstammung nahegebracht zu haben. Ein Vetter von Philippe de Cherisey, ebenfalls Phillipe mit Namen, hat in Nantes, 48 bis, rue de la Bastille gewohnt und kennt Jean Guillemet, der aus Nantes stammt.

Die Geschichte der Burg

Der Hügel von Gisors wurde am Ende des 11. Jahrhunderts als Befestigungsanlage zur Sicherung der Grenze der Normandie angelegt. Dazu wurde ein künstlicher Hügel, der von Gräben umgeben war, aufgeschüttet und ein hölzerner Turm errichtet. In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurden die hölzernen Palisaden durch einen massiven achteckigen Turm (Bergfried, Donjon) ersetzt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte die Katharinen-Kapelle gebaut werden müssen.

Ende des 12. Jahrhunderts geriet der Ort in die Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und England. Als Kompromis wurde er für 3 Jahre (1158 bis 1161) den Tempelrittern zur Verwaltung übergeben. Unter Heinrich II. Plantagenêt (1160-1189) wurde die Anlage ausgebaut und eine 800 m lange Mauer um den Bergfried errichtet. Die Burg soll regelmäßig für Treffen zwischen den englischen und französischen Königen benutzt worden sein. Das läßt auf eine angemessen ausgebaute räumliche Infrastruktur schließen.

Im 16. Jahrhundert wurden noch die Verteidungsanlagen an die Entwicklung der Artillerie angepasst und Erdwälle mit Kassematten angelegt. Dann verlor der Ort jedliche strategische Bedeutung und verfiel. Die Ruinen der königlichen Gemächer wurden im 18. Jahrhundert zu einer Markthalle, die Anfang des 20. Jahrhunderts wieder abgerissen wurde. Ende des 19. Jahrhunderts interessierten sich die ersten Touristen für die Burg, die 1862 zu einer historische Stätte erklärt worden war.

Das Adelsgeschlecht, dem die Burg gehörte, hatte Landbesitz in England und in der Normandie. Jean de Gisors war Vasall des englischen, wie des französischen Königs, die regelmäßige Treffen auf der Burg abhielten. 1188 kam es zu einem rätselhaften Zwischenfall bei der Ulme.

Abgeschriebene Versionen der Geschichte:

Die Titel der Web-Sites sprechen meist für sich. Es ist nur eine beispielhafte Auswahl.

Typisch ist, daß in deutschen Texten fast durchgängig (also ungeprüft) von Gisor die Rede ist, während der Ort "Gisors" heißt. Die Sachverhalte werden teilweise in der nachweislichen zeitlichen Reihenfolge verändert oder falsch bewertet.


Allmystery 2007 Gesichert als Kopie

www.tachyonen-energie.de/Templer.html nicht mehr erreichbar

www.renneslechateau.com/forums/viewtopic.php?t=272 nicht mehr erreichbar

www.jarwinbenadar.de/Jarwininnen/Templer/Kapitel/derschatzdertempler.htm Die Website gibt es 2016 noch. Kopie des Textes zur Sicherung.

http://www.hohle-erde.de

Filmreportage und Infos über das Geheimnis von Rennes le Chateau auf DVD

Eine phantasievoll ausgeschmückte Version findet sich auch in dem Buch 'Geheimnisvolles Wissen' von Walter-Jörg Langbein, der eine Reihe ähnlich schlampig recherchierter Bücher zu Themen, wie UFO, Bermuda Dreieck, Bibel usw. veröffentlicht hat.

Auch in Englisch

www.rose-croix-veritas.com/gisors.htm

http://moneycentral.groups.msn.com/TemplarChronicles/stcatherines2.msnw Nicht mehr erreichbar

Französisch

users.skynet.be/leurquin/grandesenigmes/templiers.htm

http://www.esonews.com/Gisors nicht mehr erreichbar

Ausspinnen der Geschichte

Michael Baigent, Richard Leigh, Henry Lincoln

Michael Baigent, Richard Leigh, Henry Lincoln führen in "The Holy Blood and the Holy Grail" (deutscher Titel: "Der heilige Gral und seine Erben") das Stichwort "Gisors" mindesten zwei dutzend Mal auf (deutsche Fassung) und haben mit Gérard de Sède ein Interview geführt. Auch Roger Lhomoy wird erwähnt. Allerdings soll er demnach 1962 im Auftrag des französischen Kultursministers André Malraux seine Grabungen durchgeführt haben. Noch während der Besetzung Frankreichs hätten Emissäre aus Berlin die Burg Gisors untersucht, ein Interesse deutscher Stellen das auch für Rennes-le-Château reklamiert wird.

Gisors wird nun zu dem Ort, an dem die Prieuré de Sion ihre geheimen Archive verborgen haben soll. Schließlich sollen deren 1. und der 3. Großmeister aus der Familie Gisors stammen. Als Quelle werden nur die (gefälschten) Dossiers secrets" genannt.

Forum Grenzwissen

Im Forum Grenzwissen ist 2002 aus Roger Lhomoy ein "Forscher und Wissenschaftler" geworden. Die Kapelle, deren Existenz offensichtlich vorausgesetzt wird, sei ausgeräumt worden, die Sakophage und Kisten stünden im Vatikan.

Das Wissen von Gérard de Sède

quantumfuture.net/gn/g_welle_13b.htm zu dem vermuteten Wissen von Gérard de Sède.

Bibliografie

Alledings hat Gérard de Sède später (1985) selbst seine Meinung zu der Geschichte veröffentlicht, die im Zusammenhang mit einem Nachruf auf Roger Lhomoy, 17 April 1904-1974 veröffentlicht wurde.

Dort ist ein Bild von Lhomoy aus einer viel gesuchten Quelle: “J’ai Retrouvé Le Trésor des Templiers”, von Gérard de Sède and Pierre Branche (Ici Paris, N° 782, 22 August - 28 June, pages 12-13, 1960)

In einem privaten Schreiben an ???? schreibt Gérard de Sède:

Aucun rapport, à ma connaissance, entre Rennes-le-Château et Gisors (sauf les rapports qu’ont inventé les fumistes). Mon livre a soulevé des polèmiques parce qu’il faisait connaître au public l’existence d’une crypte sous le château de Gisors. J’ai écrit tout ce que je savais à l’époque; aujourd’hui, j’en sais un peu plus (voir la dernière édition de mon livre aux éditions Jean de Bonnot, Paris). Les coffres avaient déjà disparu de la crypte au début du siècle dernier, comme le prouve la gravure anglaise conservée au musée des arts décoratifs, Pavillon de Marsan, rue de Rivoli, Paris.”
Es gibt keine Verbindungen zwischen Rennes-le-Château et Gisors (außer dem, was irgendwelche Fälscher erfunden haben). Mein Buch hat zu Auseinandersetzungen geführt, weil damit etwas über eine Krypta unter der Burg von Gisors an die Öffentlichkeit gebracht wurde. Ich hatte nur geschrieben, was ich zum damaligen Zeitpunkt gewußt hatte. Nun weiß ich etwa mehr und ich habe das in der Neuauflage meines Buches (bei Jean de Bonnot, Paris) berücksichtigt. Die Särge sind schon im letzten Jahrhundert verschwunden, ebenso wie die englische Inschrift, die im Musée des arts décoratifs, Pavillon de Marsan, rue de Rivoli, Paris befindet.
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