Rundtürme von Irland

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Auf den britischen Inseln gibt es - vorwiegend auf der irischen Insel - 65 sogenannte Rundtürme. Ihre Herkunft und ihr Zweck ist nicht klar, dafür das Alter: man vermutet, dass die ersten Türme im 7. Jahrhundert n.Chr. entstanden. Insgesamt soll es heutigen Schätzungen zufolge rund 120 derartige Türme gegeben haben. Einige Kirchen aus dem 8. bis 10. Jahrhundert besaßen Rundtürme als Kirchturm. Der heute nachweislich älteste Turm wurde 915 in Casteledermot gebaut. Die letzten Türme wurden 1238 in Timahoe Co. Laois und Kildare erbaut. Der Ursprung der Türme wird in Rom vermutet: dort soll es ebenfalls einige solche Türme gegeben haben. Von den heute existierenden Türmen sind 3 in Schottland, einer auf der Insel Man und die restlichen auf Irland.

Die meisten der heute noch sichtbaren Türme sind vollständig, viele jedoch nur teilweise erhalten, von einigen gibt es auch nur noch die Grundmauern. Die meisten Türme sind einheitlich 30 Meter hoch und haben konische Kappen. Ein Zugang befindet sich meist 3 Meter über dem Erdboden, also mit einer Leiter gut erreichbar. Laut altirischen Quellen waren die Türme wahrscheinlich mit Glocken bestückt. Einige Forscher vermuten heute auch, dass in ihnen Schätze gelagert wurden.

Wikipedia: Rundtürme (Irland) englisch

The Round Towers of Ireland

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