Pergamente

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Pergament 1

Über Inhalt und Fundort der rätselhaften Pergamente, die Saunière, Bérenger gefunden haben soll, gibt es widersprüchliche Angaben. Einig ist man sich nur, daß noch niemand die Orginale gesehen hat, sondern nur Fotokopien. Denkbar ist, daß es nie Orginale auf dem Material Pergament gegeben hat.

Zum Fundort:

  1. eine westgotische Säule aus Stein, die später als Fuß einer Marienstatue benutzt wurde. Das Orginal steht heute im Museum von Rennes-le-Château, unter der Marienstatue befindet sich nun eine Kopie.
  2. ein Strebe aus einem Geländer, in dem sich ein Glasbehälter befand

Zum Inhalt:

  1. Lateinische Texte (aus religiösen Werken, Auszüge aus der Bibel) mit einer geheimen Botschaft in modernem Französisch
  2. Eine Genealogie, die bis auf Dagobert II zurückgeht (Dieser Name taucht auch in der Botschaft auf)

Verschiedene Versionen

Es gibt zahlreiche Versionen der Geschichte, die im Laufe der Zeit immer weiter ausgeschmückt und mit erfundenen Details angereichert wurde.

Eine Analyse der verschidenen Varianten.

www.renneslechateau.com

http://www.renneslechateau.com/allemand/histoire.htm

http://www.renneslechateau.com/allemand/histoire2.htm

http://www.renneslechateau.com/allemand/histoire3.htm

Pergament 1

Nachforschungen von Wieland Wilker (Universität Bremen) haben ergeben, das es sich bei dem Text um den Codex Bezae handelt, der mit ein paar Fehlern abgschrieben wurde

Auf dem Pergament Im Orginal
ET FACTUM EST EUM IN SABBATO SECUNDO PRIMO ABIRE PER SCCETES DISGIPULI AUTEM ILLIRIS COEPERUNT VELLERE SPICAS ET FRICANTES MANIBUS + MANDUCABANT QUIDAM AUTEM DE FARISAEIS DTCEBANT EI ECCE QUIA FACIUNT DISCIPULI TUI SABBATIS + QUOD NON LICET RESPONDENS AUTEM INS SEIXIT AD EOS NUMQUAM HOC LECISTIS QUOD FECIT DAUID QUANDO ESURUT IPSE ET QUI CUM EO ERAI + INTRO IBIT IN DOMUM (DUMUM?)

DEI ET PANES PROPOSITIONIS ------------- REDIS MANDUCAVIT ET DEDIT ET QUI ------------- BLES CUM ERANT UXUO QUIBUS NO N LICEBAT MANDUCARE SI NON ---- SOLIS SACERDOTIBUS.

ET FACTUM EST EUM IN SABBATO SECUNDOPRIMO ABIRE PER SEGETES DISCIPULI AUTEM ILLIUS COEPERUNT VELLERE SPICAS ET FRICANTES MANIBUS 2 MANDUCABANT QUIDAM AUTEM DE FARISAEIS DICEBANT EI ECCE QUID FACIUNT DISCIPULI TUI SABBATIS 3 QUOD NON LICET RESPONDENS AUTEM IHS DIXIT AD EOS NUMQUAM HOC LEGISTIS QUOD FECIT DAUID QUANDO ESURIIT IPSE ET QUI CUM EO ERAT 4 INTRO IBIT IN DOMUM DEI ET PANES PROPOSITIONIS MANDUCAVIT ET DEDIT ET QUI CUM ERANT QUIBUS NON LICEBAT MANDUCARE SI NON SOLIS SACERDOTIBUS.

Einige Buchstaben wurden leicht hochgestellt und ergeben den Satz

A DAGOBERT II ROI ET A SION EST CE TRESOR ET IL EST LA MORT.

Die Deutung ist umstritten, da durch das Fehlen von akzentuierten Buchstaben verschiedene Deutungen möglich sind:

König Dagobert II und Sion gehört dieser Schatz und er (der König) ist dort, tot.
König Dagobert II und Sion gehört dieser Schatz und er ist dort ungenutzt.
König Dagobert II und Sion gehört dieser Schatz und er ist der Tod.

Gerade die Zweideutigkeit, vormutlich von de Chérisey bewußt eingebaut, reizt zu allerlei wilden Spekulationen über die angebliche Bedeutung. Der legendäre König Dagobert II. taucht auch in den anderen Dokumenten der Prioré de Sion häufiger auf.

Es wird inzwischen angezweifelt, daß de Chérisey, wie von Chaumeil, Jean-Luc behauptet wird, das Buch (zwischen den Spalten 1768 and 1769 der fragliche Text als Bild 540 in Form eines Faksimiles wiedergegeben) benutzt hat

Dictionnaire de la Bible
Tome 1: A-B
Editor: F. Vigouroux, Paris, 1895,

Eine Abfrage über den französischen Gesamtkatalog weist mehrere Standorte nach, darunter auch mehrere Exemplare in der Nationalbibliothek und in der Universitätsbibliothek der Sorbonne. Ausleihen ist in der Regel bei einem Buch diesen Alters nicht möglich, aber Reproduktionen werden gerne gegen Bezahlung angefertigt.

Garnier, Thierry spricht in einem Beitrag davon, daß de Chérisey eine andere Quelle (Dictionaire de l'archéologie chretienne et de liturgie von 1924) angegeben hate und will nun festgestellt haben, daß diese in der französischen Nationalbibliothek nicht vorhanden sei. Das stimmt, aber auch dieses Werk ist über den französischen Gesamtkatalog in mehreren wissenschaftlichen Pariser Bibliotheken nachweisbar.

Pergament 2

Pergament 2

Es handelt sich schlicht um einen Text aus der Vulgata, eine lateinische Fassung der Bibel, die vom 5. Jahrhundert an weit verbreitet war.

Johannes (12,1-11) wo der Besuch Christi im Hause des Lazarus, der Martha und Maria Magdalena beschrieben wird.

= Spekulationen über den Inhalt

http://www.renne-le-chateau.com/decrypta/decrypt1.html Die graphische Analyse der markierten Punkte soll eine Karte ergeben.

Quellen

http://hermetik.ch/ath-ha-nour/site/abbe1.htm

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