Mokele Mbembe

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Mokele Mbembe ist eine Bezeichnung afrikanischer Ureinwohner am Likouala-Sumpf (nördliche Region im Kongo, Afrika) für ein der modernen Wissenschaft bisher unzugängliches Großwild. Es bedeutet übersetzt der, der den Strom des Flusses stoppt. Das elefantengroße Tier wird auf Grund der Beschreibungen häufig mit den vor 65 Millionen Jahren ausgestorbenen Sauropoden verglichen. Laut den Augenzeugenberichen soll es haarlos, rötlich-braun, braun oder grau sein und über einen bis zu 3 m langen Schwanz verfügen. Es soll die meiste Zeit im Wasser verbringen. Fußabdrücke weisen bei einem Durchmesser von rund 1 m eine Schrittweite von 2,5 m auf. Der Mokele Mbembe soll zudem über einen langen, flexiblen Hals verfügen.

Berichte über Angriffe des Mokele Mbembe auf Menschen sind wahrscheinlich eine fehlinterpretierte Verteidungshaltung des Tieres. Es wird berichtet, dass es ein Pflanzenfresser sein soll.


weitere Bezeichnungen

In der westlichen Welt ist das Wesen vor allem als Mokele Mbembe bekannt, benannt nach den ersten Berichten von Einheimischen, die ein deutschern Offizier im Jahr 1913 nach Europa brachte. Allerdings scheint das Tier einen großen Lebensraum zu haben, weshalb es auch aus anderen Regionen Afrikas Berichte gibt - und somit auch Bezeichnungen für das Tier in jeweils anderen Sprachen:

- Emela-ntauka (Elefantentöter)

- Nyamala (Wasserelefant)


Erforschung

- 1776 - französische Missionare berichten von riesigen Fußabdrücken

- 1913/1914 - der deutsche Offizier Freiherr von Stein zu Lausnitz erforscht den Norden des heutigen Kongo und berichtet aus zweiter Hand von einem Tier, welches von den Einheimischen Mokele Mbembe genannt wird

- 1980/1981 - Roy P. Mackal führt mehrere Expeditionen in den Likouala-Sumpf und angrenzenden Regionen; berichtet von Augenzeugen die das Tier jagden und erlegten

- 1981 - der Einheimische Pascal Moteke berichtet von einer Schlachtung des Tieres durch seine Vorfahren; das Fleisch soll tödlich gewesen sein

- 1983 - Marcellin Agnagna führte eine Expedition an auf der er das Tier mit eigenen Augen gesehen haben will

- 1985 - Operation Congo unter Bill Gibbons

- 1985 - Rory Nugents Expedition

- 1989 - Redmond O'Hanlons Expediton

- 1992 - Operation Congo 2 unter Bill Gibbons

- 1992 - eine japanische Filmcrew macht unscharfe Video-Aufnahmen eines als Mokele Mbembe gedeuteten Tieres oder Bootes in einem Fluss

- 2006 - eine von Milt Marcy geführte Expedition verpasst einen Mokele Mbembe nur um einige Tage; der Missionar Paul Ohlin sah ein Exemplar nur wenige Tage vor Ankunft der Expedition

Weblinks

Milt Marcy Expeditionsbericht (2006)

Mokele Mbembe 1

Mokele Mbembe 2

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