Insel der 7 Städte (Kanada)

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In seinem Buch Island of seven Cities behauptet der Autor Paul Chiasson, dass es im heutigen Neuschottland eine Insel gäbe auf der die Chinesen mehrere Städte gründeten bevor die Europäer mit Christoph Columbus den Kontinent für sich entdeckten. Die Insel Cape Breton liegt am Atlantik und wurde im 18. Jahrhundert von vornehmlich französischen Siedlern besiedelt. Chiasson will in der dortigen Landschaft Hinweise auf frühere Besiedlung durch Chinesen gefunden haben. Als Hauptbeweise führt er eine große Mauer und eine alte Straße an die heute laut seiner Aussage für jeden sichtbar sind.

Nach Untersuchungen durch David Christianson (Chef-Archäologe von Neuschottland) und weiteren 4 unabhängigen Archäologen stellte sich das jedoch als haltlose Behauptung heraus. Die genannte Mauer ist ein 1955 errichteter Feuerschutzwall und die Straße stammt von 1989.

Unter www.1421exposed.tv gibt es nähere Informationen zu den wahren Hintergründen hinter einigen literarischen Werken. U.a. wird auch das o.g. Buch [i]The Island of Seven Cities[/i] auseinandergenommen, ebenso die Story über Chinesen die 1421 nach Amerika gereist sein sollen.

Hinweise

Unabhängig von dieser eindeutig als falsch herausgestellten Geschichte gibt es weitere Hinweise auf chinesische Kontakte zum amerikanischen Kontinent. So soll z.B. der Kaiser Zhu Di bereits 1421 mit der bis dahin größten Flotte den Kontinent erreicht und Handelsposten errichtet haben. Dies geht aus chinesischen Dokumenten hervor.

Literatur

Island of seven Cities von Paul Chiasson, 2006 (ISBN 0-679-31455-5)

Weblinks

Webseite zum Buch

Auflösung durch unabhängige Archäologen

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