Himmelstürme von Tibet

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Gut 60 Meter hoch, vom Aufbau her einem klassischen Stern ähnelnd und zwischen 1000 und 1200 Jahre alt sollen rätselhafte Türme in den abgelegenen Gebieten des Himalaya sein. Michel Peissel, ein französischer Forscher, entdeckte diese erstmals für die westliche Fachwelt 1982. Eigentlich auf der Suche nach Schneeleoparden stolperte Frederique Darragon 1998 wieder über die Türme. Peissel und Darragon brachten diese asiatischen Bauwerke mittels einer BBC-Dokumentation dieses Jahr wieder ins Gespräch.

Was wissen wir? Die Türme sind laut Altersbestimmung durch Archäologen mehr als 1000 Jahre alt, Darragon kommt mittels Carbon-Altersbestimmung auf ein Alter zwischen 600 und 1000 Jahren. Die meisten stehen einzeln irgendwo an der Grenzlinie zu China, manche stehen auch in Gruppen. Gemeinsam haben alle ihr Aussehen: ca. 60 Meter hoch, sternförmiger Aufbau und eine bisher unbekannte Architektur. Örtliche Legenden scheinen auch nichts über die Erbauer der Türme aussagen zu können, weshalb der Zweck auch völlig im Dunkeln liegt. Einzig bei den Chinesen gibt es Hinweise auf ein untergegangenes Königreich in dieser Region.

Überlieferungen die die Türme erwähnen gibt es auch: aus der chinesischen Ming Dynastie (1368-1644) gibt es Aufzeichnungen die von dem besagten Königreich reden, und auch von den Türmen. Die lokale Geschichte weiss von 18 Königreichen zu berichten, für die sich heute noch sprachliche Hinweise in den Ortsnamen finden lassen.

Querverweis: auf den britischen Inseln gibt es sogenannte Rundtürme, die fast eine kleinere Ausgabe dieser Himmelstürme sein könnten.


Links

http://msnbc.msn.com/id/3474951/

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