Hautpoul

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Analyse

Das Château d´Hautpoul beherrscht die Rennes-le-Château und hat ihm seinen Namen im Gegensatz zu Rennes-les-Bains im Tal gegeben.

Nach den Albingeser-Kreuzzügen zur Bekämpfung der katharischen Ketzerei unter Simon de Montfort wurde Gebiet des Rhazes im Jahre 1209 verwüstet. Der Marktflecken 'Rhedae' fiel dem Leutnant Pierre de Voisins als Beute zu, der sich dort niederließ.

Unter einem Enkel von Pierre de Voisins wurde Rhedae teilweise wieder aufgebaut. Er ließ auch das heute noch vorhandene Schloss errichten und eine Kirche erbauen. Diese Kirche war die St. Peter-Kirche die er seinem Schutzheiligen widmete. Die Kirche St. Peter brannte 1362 nieder. Heute steht dort das Haus der Familie Captier.

Der Name Voisins erlosch, als ihre jüngste Tochter einen Grundherrn von Marquefave spanischer Herkunft heiratete. Blanche von Marquefave, die dieser Ehe entstammte, heiratete Pierre-Raymond von 'Hautpoul' und brachte als Mitgift Rennes-le-Chateau mit in die Ehe. Henri, Marquis de Hautpoul, nahm nun den Titel des Marquis de Blanchefort an. Der letzte Marquis de Blanchefort heiratete 1732 Marie von Negre Dables, die aus einer alten Familie vom Sault-Plateau stammte und 30 Jahre später ohne männliche Nachkommen zur Witwe wurde. Marie de Negri Dables, die Marquise d' Hautpoul, starb am 17. Januar 1781 und liegt im kleinen Friedhof von Rennes le Château begraben.

Zusatz

Geheimnisse der Familie Blanchefort

Material

Quelle: http://www.planetenschirm.de/inrennes.htm Der Anfang des Ganzen oder Marie d'Hautpoul und der Pfarrer Bigou

Der Pfarrer Antoine Bigou kam im Jahre 1774 nach Rennes le Château. Er war damals der Beichtvater der Madame Hautpoul, der letzten Marquise de Hautpoul de Blanchefort. Am Vorabend ihres Todes, sollte sie ihm ein sehr grosses Familiengeheimnis verraten und ihm einige merkwürdige Dokumente überlassen haben. Sie bat ihn ausdrücklich, dieses Geheimnis nur an eine würdige Person weiterzugeben. Mit ihrem Tod verschwand der letzte Nachkomme der Blancheforts, eines der mächtigsten Adelsgeschlechter Südfrankreichs. Deren Stammhaus befand sich ganz in der Nähe Rennes le Châteaus. Bigou tat, was ihm geheißen war und versteckte die Dokumente in einem der Pfeiler des Altars seiner Dorfkirche. Im Jahre 1791 ließ er eine Grabplatte auf das Grab der Marquise legen, auf der eine merkwürige Inschrift eingraviert war : "ET IN ARCADIA EGO" : Auch (oder: und) ich bin in Arkadien . Bildet man aus den Buchstaben ein Anagramm, so ergibt sich folgender Wortlaut: I TEGO ARCANA DEI das heißt: VERSCHWINDE VON HIER! ICH HALTE DIE GEHEIMNISSE GOTTES VERBORGEN. Außerdem starb die Marquise am 17.1.1781, auf ihrem Grabstein hätte also stehen müssen: XVII Januar MDCCLXXXI . Eingraviert wurde aber: XVII Januar MDCOLXXXI.

Die Grabplatte der Ritter

Saunière entdeckte 1893 während seinen Restaurationsarbeiten ein Grab, auf dem eine mysteriöse blanke Steinplatte lag . Er ließ sie wenden und erkannte, daß sich auf der Rückseite eine Inschrift befand. Es war die "Steinplatte der Ritter" , d.h. der Prinzen Sigisbert dem IV., Sigisbert dem V. und Bera dem III. Sie war datiert auf das Jahr 771. Auf ihr befindet sich die Ankunft des am 17. Januar 681 geretteten Sigisbert dem IV. Er hatte das Grab durch das Entziffern einer Inschrift entdeckt, die sich auf der Grabplatte der Marquise d'Hautpoul befand. Diese Platte gilt auch heute noch als Rätsel : Sie erschien bereits im Jahre 1884 im Buch des Autors Eugène Stublein "Steinzeichnungen im Languedoc", also schon einige Jahre bevor Saunière sie entdeckt hatte. Dieser Eugène Stublein erwähnte in seinem Buch auch die Inschrift der Grabplatte der Marquise d'Hautpoul. Und jetzt kommt noch ein Rätsel dazu : In der Bibliographie von Eugène Stublein steht nirgends, daß er dieses Buch jemals veröffentlicht hat.......

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