Douzet, André

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http://www.dergral.de/interviews/douzet.htm

http://www.answers.com/topic/andr-douzet --- http://www.amazon.com/Saunieres-Model-Secret-Rennes-Chateau/dp/093281350X

Leserrezension des Buchs http://www.frontierpublishing.nl/smod.htm andere Rezension

André Douzet behauptet vor mehreren Jahren ein Landschaftsmodell der Gegend um Perillos gefunden zu haben, das der Abbe Bérenger Sauniere kurz vor seinem Tot in seinem Besitz gehabt haben soll. Er versucht die Echtheit dieses Models damit zu belegen, dass er mit dem Modell zusammen mehrere Briefe Sauniers bei einem Abbruchunternehmer gefunden haben will. Seiner Meinung nach, ist das eigentliche Geheimnis in dieser Gegend nicht in Rennes le Chateau zu finden, sondern in Perillos. Genauer gesagt, in einem nicht näher definierten Bereich des vorgelagerten Châteaus Tour. Seine Geschichte gipfelt in der Aussage, dass auf dem Landschaftsmodell verschiedene Gräber, unter anderem auch die Gräber von Christus und Josef von Arimathäa, positioniert sein sollen. Er ist überzeugt, dass Berenger Sauniere eines dieser Gräber entdeckt und geplündert hat. Aus diesem Grab soll demnach ein Teil des Vermögens des Abbe stammen. Des weiteren behauptet Douzet im Besitz alter Unterlagen zu sein die auf ein sogenanntes Königsgrab in dieser Gegend verweisen. Er belegt seine Aussage weder mit überprüfbaren Fotos noch mit Auszügen der angeblichen Briefe Saunieres oder sonstiger Dokumente. Er lässt verlauten, über die genaue Position verschiedener Gräber vor Ort bestens informiert zu sein. Ja, er behauptet sogar, mehrere dieser Gräber selbst aufgesucht zu haben. Eine weitere Geschichte aus Absurdistan! Douzets "Forschungsergebnisse" wurden in einem bunt schillernden Fernsehbeitrag der Galileo Spezialsendung aus tausend und einer Nacht (Pro7 Sendung vom 17.5.06) dann auch dem deutschen Publikum zugeführt. In Frankreich gilt Douzet als "verbrannt" und wird gemieden. Die Geschichte von seinem sogenannten Landschaftsmodel lehnt sich sehr an die Geschichte um die sogenannten Pergamente an. Die von ihm präsentierte Marquette ist dann wohl auch genauso authentisch wie genannte Pergamente. Alles in allem wohl eine plumpe Geschichte, die dazu dienen soll, eine leichtgläubige Klientel zu bedienen und den Tourismus der Gegend anzukurbeln. Neuerdings versucht Douzet "sein Jesusgrab" für 1 Millonen Euro zu verkaufen. Doch wer kauft schon eine Katze im Sack (siehe auch Fake). Quelle:http://members.aol.com/renneschateau/perillos.htm

In deutscher Sprache hat der Autor Manfred Dimde das Thema in dem Buch Die Gralsverschwörung aufgegriffen, das überwiegen katastrophale Rezensionen erhält

  • [..] das ist das unerfreulichste Buch zum Thema Gral und Rennes-le-Château, das ich je gelesen habe
  • [..] Alles wird sehr oberflächlich gestreift und, obwohl Dimde immer wieder behauptet, daß er Geheimschriften entziffern kann etc., in keinster Weise belegt.
  • [..] Dimde stellt die wildesten und teilweise absurdesten Behauptungen auf, ohne auch nur Indizien zu liefern. Er widerspricht sich selber immer wieder, ist überzeugt davon, die Wahrheit zu kennen, ist aber vollkommen unfähig, das zu belegen. Auch finden sich hier einige Ungenauigkeiten und Falschheiten.


VII. Das Grab von Pontils Das Grab stand auf einem Felshügel, der sich ca. 50 Meter von der Straße nach Arques direkt neben einer Steinbrücke befindet und ist von dort gut einzusehen. Heute ist noch deutlich das Fundament und somit die Position und Ausrichtung des Grabes zu erkennen. Das Grab wurde bis 1933 fertig gestellt. Nach Aussage von Pierre Jarnac in dem Buch "Historie du trésor de Rennes-le-Château" wurde das erste Grab an dieser Stelle um 1903 angelegt und mit einem Grabstein (dalle funéraire) versehen. Erst um 1933 soll das zweite Grab, das auf alten Fotos noch zu sehen ist, von Louis Lawrence erstellt worden sein. Am 9. April 1988 wurde es von seinem Besitzer Roussett zerstört, da er die Anwesenheit der Touristen, die immer wieder auf seinem Grundstück herumtrampelten, nicht länger ertragen wollte. Vor 1900 hat es, im Gegensatz zu den Angaben gewisser Autoren, an dieser Stelle jedoch kein Grab gegeben! Ein Bezug des Grabes zu dem Bild Poussins im Zusammenhang des Pariser Null-Meridians scheint grotesk und an den Haaren herbeigezogen. Weder lässt sich der Hintergrund auf dem Gemälde des Meisters mit der Landschaft bei Pontils in Verbindung bringen, noch besteht irgendein Zusammenhang mit dem Pariser Null-Meridian. Als klar wird, dass das Foto von dem Grab, das oben genannte Grab aus dem 20. Jahrhundert zeigt, wird kurzerhand verbreitet, dass sich ja möglicherweise in der Vergangenheit, ein vergleichbares Grab an eben dieser Stelle befunden hat. Quelle:http://members.aol.com/renneschateau/fake.htm

http://www.eso-garden.com/index.php?/weblog/rennes_le_chteau_prillos/

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