Die Explosion von Tapanui

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Die Explosion von Tapanui war eine reale Katastrophe auf der südlichen Insel Neuseelands. Sie wurde in Legenden der Ureinwohner der Insel, den Maori, festgehalten. Auf Grund der Überreste dieser Katastrophe und der bis heute nicht eindeutigen Ursachenklärung wird sie häufig auch mit der rätselhaften Explosion von Tunguska in Zusammenhang gebracht.

Inhalt der Maori-Sage

Folgender Bericht stammt von der unten angegebenen Quelle und wurde von Zwirni übersetzt:

"In einem befestigten Maori Dorf, später umbenannt in Mataura, begann alles wie an einem typischen Wintermorgen. Das Dorf befand sich im äußersten Süden der südlichen Insel von Neuseeland. Gebaut auf dem Gipfel eines Berges überschaute man ein dichtes Buschgelände von einem Horizont bis zum Anderen. Die Wache haltenden Maori-Krieger hörten die Rufe der Moa-Vögel aus dem Busch. Die Bewohner hatten gerade ihre Morgenmahlzeit beendet und suchten nach schattigen Plätzen um den wärmenden Strahlen der Sonne zu entgehen. Die dunstige, subtropische Luft was immernoch kühl aber die Temperaturen stiegen schnell. Unerwartet bemerkten die Wächter von ihrem Beobachtungsturm aus ein vertikales zigarretenförmiges Objekt. Es glitt langsam über die westliche Himmelshälfte. Die Wächter riefen "Mataura, Mataura". In der alten Maori-Sprache war dies ein äquivalent für "UFO, UFO". Jedermann beeilte sich um das Objekt zu beobachten. Von unten betrachtet hatte die dahingleitende Zigarette die Form einer großen Säule oder eines Horns mit einer runden Unterseite die wie ein Vollmond glühte. Es schwebte genau über dem Dorf. Sein enormer Schatten reichte weit über die Kanten des Hügels hinaus. Nachdem es für eine Zeit still stand bewegte sich das Objekt Ostwestwärts Richtung des nächsten Maori-Dorfes namens Tapanui. Sein Flug wurde mit großer Aufmerksamkeit von einer großen Menge Maori verfolgt. Als es den westlichen Hang eines Berges namens Pukeruau (in der Maori-Sprache bedeutet "puke-ruau" "der Berg der die Erde bewegte") löste sich von dem unteren Ende des Zigarettenschiffs ein kleines Fahrzeug. Aber irgendwas schlug fehl bei dem Manöver da plötzlich ein blendender Blitz von dem Schiff ausfing. Für einen großen Teil der Beobachter war dieser Blitz das letzte was sie sahen, da die Energie ihre Körper sofort in Asche verwandelte. Die wenigen Glücklichen, die vor diesem tödlichen Licht sicher waren, meinten, dass dies das Ende der Welt sei. Die Erde bebte unter einer Folge von sieben energiereichen Explosionen. Die Luft war verbraucht von der Gluthitze. Alles um sie herum verwandelte sich in Flammen. Die noch lebenden Maori eilten in einen nahen Fluss, aber der Platz im Wasser reichte nur für wenige von ihnen. Einige Überlebende der Katastrophe erzählten später ihren Nachkommen haarsträubende Geschichten über einen Ozean aus Feuer der von einem Horizont zum anderen reichte, über einen Hurrikan der Bäume umwälzte und den Untergrund aufwühlte, über eine aufsteigende wie ein Pilz geformte Wolke die den Himmel bedeckte, über die brennende Luft die ihre Lungen verstopfte, über rot-heiße Steine so groß wie eine Hütte die mit einem schrecklichen Pfeifen vom Himmel stürzten, über große Wellen vom Ozean die weit ins Landesinnere eindrangen, und über die vielen Jahre voller Kälte, Regen, Fluten, Hunger und Tod die danach folgte.

Dies ist ein einmaliges Ereignis in der Geschichte Neuseelands bisher. Da ist der Name des Dorfes Mataura, welches heute ein vorzeitliches Äguivalent für den heutigen Begriff "UFO" ist. Mataura ist daher der einzige Ortsname in der Welt der heute eine so unkonventionelle Bedeutung hat.

Geschichten wie diese werden noch heute bei den Nachkommen der Maori im Dorf Matauri erzählt. Diese Legende ist nur ein kleines Beispiel für die traditionellen, mündlichen Maori-Überlieferungen hinsichtlich "Nga Ahi o Tamaatea", z.B. den legendären Feuern die in der neuseeländischen Folklore besser unter ihrem englischen Namen "Fires of Tamaatea" bekannt sind. Der große Held all dieser Legenden ist der mystische Kommandant "Tamaatea" (der Maori-Name "Mata-ura" könnte als "der Mächte aus dem Weltall" interpretiert werden), manchmal auch "Tamau" genannt. Er soll von den Sternen gekommen sein, besuchte die Erde öfter in seinem scheibenförmigen Raumschiff namens "Mata-ura" oder "Mata-aho" (der Name kann als "die glühende Scheibe" interpretiert werden). Diese Information die das Hauptmotiv aller Legenden ausmacht besagt, dass ein großes Fahrzeig der "Söhne des Himmels" von Tamaatea kommandiert in grauer Vorzeit über Neuseeland explodierte und durch seine Feuer, Zerstörung und Tod alles in Neuseeland betraf."

Quelle: http://energia.sl.pl/tapanui.htm

Erforschung

Die o.g. Story wurde erstmals 1983 von einem eingewanderten Polen, Dr. Jan Pajak, gehört und aufgezeichnet. Nach 4 Jahren Suche fand er auch bei Invercargill die Einschlagsstelle, einen Krater in der Nähe von Tapanui.

Man vermutet, dass diese Explosion eine Verschiebung der Erdachse um 7 Grad verursachte. Weltweit soll es zu Flutwellen gekommen sein, so z.B. auch in Nordeutschland wobei viele Menschen starben. Außerdem könnte diese Explosion Ursache für die sogenannte "Kleine Eiszeit" in Europa gewesen sein, die um 1178 begann.

weitere Informationen

Dr. Jan Pajak

Da die Veröffentlichungen von Dr. Jan Pajak scheinbar die einzigen Quellen für dieses überlieferte Ereignis sind ist man nur auf seine Angaben gestützt. Fragwürdig erscheinen u.a. seine Vermutungen bezüglich insgesamt 7 explodierten UFOs eines bestimmten Typs (K6). Diese hätten eine Explosion von 70 Megatonnen TNT ausgelöst. Jan Pajak ist bekannt als Erkunder der Freien Energie, Telekinese oder magnetischen Kräften, wird jedoch nicht als anerkanner Wissenschaftler gehandelt. Ebenfalls fraglich sind seine Kenntnisse über die Maori-Sprache.

Theorien über die Ursache

  • Explosion eines UFOs (Dr. Jan Pajak)
  • Absturz eines Meteoriten

Folgerung

Die Mystischen Feuer von Tamaatea sind eine real existierende Saga der Maori. Sie wurden u.a. in Tsunami: The underrated hazard von Edward Bryant beschrieben. Dieser geht jedoch davon aus, dass es sich um die Beschreibung eines abstürzenden Meteoriten aus dem 15. Jahrhundert handelt [Quelle]. Die ersten schriftlichen Quellen über diese Sage stammen aus dem Jahr 1963 [Quelle].

Im Süden der südlichen Insel von Neuseeland gibt es tatsächlich ein Ödland, welches größtenteils niedergestreckte und bereit verrottete Baumüberreste aufweist. Es wurden bereits zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, u.a. auch detaillierte Untersuchungen des Bodens. Demnach soll es in dieser Region zu einem großen Flächenbrand mit anschließendem Tsunami gekommen sein - etwas was auf den Einschlag eines Kometen hinweist [Quelle].

Fazit: Verbindet man diese beiden Daten kommt man zum Schluss, dass die Maori-Legenden ein historisches Ereignis beschreiben. Ob allerdings die o.g. von Jan Pajak überlieferte Niederschrift der Sage in dieser Form stimmt muss zum derzeitgen Zeitpunkt angezweifelt werden.

Weblinks

UFO explosion near Tapanui, New Zealand, 1178 AD

Webseite von Jan Pajak

Diskussionen in forum.grenzwissen.de

Gab es in Neuseeland 1178 eine ähnliche Explosion wie 1908 in Tunguska?

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