Dénarnaud, Marie

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Marie Dénarnaud in jugendlichen Jahren

12. August 1868 in Espéraza - 29. Januar 1953 Rennes-le-Château

Marie Dénarnaud wurde 1891 von Abbé Saunière als Haushälterin eingestellt, als er die Pfarrstelle in Rennes-le-Château antrat.

Es ist seltsam, daß die Familie mit nach Rennes-le-Château kam und dort offensichtlich auf längere Zeit geblieben ist.

Es heißt daß, von 1905 die von Abbé Saunière gekauften Grundstücken auf sie eingetragen werden. Nachforschungen des Bürgermeisters von Rennes-le-Château haben ergeben, daß die Familie von Abbé Saunière auf das Erbe verzichtet hat und das Anwesen somit nach französischem Recht nach 30 Jahren an den gefallen sei, der es bewirtschaftet habe.

Abbé Saunière hatte die Famile von Marie Dénarnaud als Gärtner eingestellt.

Im Jahr 1945 wird sie angeblich als Kollaborateurin verhaftet und für mehrere Wochen interniert. Sie soll SS-Leute beherbergt haben, die auf der Suche nach dem Schatz waren, heißt es. Danach wird sie entlassen und kehrt nach Rennes zurück. Bei der Währungsreform 1945 muss ein Nachweis über die Herkunft des zu tauschenden Geldes erbracht werden. Marie Denarnaud war dazu nicht bereit. Sie soll beobachtet worden sein, wie sie bündelweise alte Franc-Noten im Garten verbrannt hat.

Offensichtlich verfügt sie danach über kein Vermögen mehr und muß das Anwesen verkaufen. Sie überschreibt ihren Grundbesitz im selben Jahr an Noel Corbu und erhält dafür eine Leibrente sowie lebenslanges Wohnrecht im Pfarrhaus.

Von der Familie Corbu wurde sie nach der Übersiedlung nach Rennes-le-Château als Familienmitglied behandelt und zur Übersiedlung in die Villa Bethania überredet.

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Grabstein

1953 stirbt Marie Denarnaud an einem Schlaganfall.

Quelle

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